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Franz Kamtner

Am 13. April hat die Wassmuth-Runde folgenden Brief an den Gemeinderat der Marktgemeinde Perchtoldsdorf übermittelt:

An
die Mitglieder des Perchtoldsdorfer Gemeinderates
zu Hd. Frau Bürgermeisterin Andrea Kö

Betrifft:
Anregung zur Verleihung der Ehrenbürgerschaft von der Marktgemeinde
Perchtoldsdorf an:

 
                    Seine Exzellenz Erzbischof von Wien Mag. Josef Grünwidl

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,
werte Gemeinderätinnen und Gemeinderäte!

Die Wassmuth-Runde ersucht den Gemeinderat von Perchtoldsdorf, auch auf Grund vieler Bürger von Perchtoldsdorf, unserem ehemaligen Pfarrer und Dechant von Perchtoldsdorf, Mag. Josef Grünwidl, der nun zum Erzbischof von
Wien ernannt wurde, die  Ehrenbürgerschaft von Perchtoldsdorf   zu verleihen.

                                                          Begründung

Josef Grünwidl, geboren am 31.01.1963, begann als 18- Jähriger im Wiener
Priesterseminar neben neben seinem Theologiestudium an der Universität Wien
gleichzeitig das Konzertfach Orgel an der Wiener Musikuniversität zu studieren.
Während seines Studienjahres in Würzburg hatte er folgende Entscheidung 
getroffen:

"Musik bleibt mein Hobby, Priester wird mein Beruf."

1987 empfing er durch Weihbischof Helmut Krätzl die Weihe zum Diakon, 1988
folgte die Priesterweihe von Kardinal Franz König.

Seine seelsorgerische Tätigkeit begann im Jahre 1987 in Perchtoldsdorf. Es 
folgten Jahre als Zeremoniär von Kardinal Christoph Schönborn und  anschließend als Pfarrer in einigen Pfarren in Wien und Niederösterreich. Von
2014 bis 2023 war er Pfarrer und Dechant von Perchtoldsdorf. Nachdem der
Rücktritt von Kardinal Christoph Schönborn von Papst Franziskus I.
angenommen worden war, hatte der Papst Pfarrer Josef Grünwidl zum
Apostolischen Administrator der Erzdiözese Wien bestellt. Erst sein Nachfolger 
Papst Leo der XIV. ernannte Josef Grünwidl zum Erzbischof von Wien.
Als solcher betonte er: " Ich bin Einer unter Euch. Für Euch bin ich Bischof, mit
Euch bin ich Christ!" 
Diese Worte klingen von Josef Grünwidl überzeugend
glaubwürdig, da er immer für die Armen, Ausgegrenzten und sämtliche 
Personen jeden Geschlechtes eingetreten ist.

Wie auch die österreichische Bischofskonferenz vortrefflich bekanntgegeben
hat, lehnt Josef Grünwidl eine Kirche, " die ständig mit dem Zeigefinger zur
Tagespolitik Stellung nimmt" ab; "wo es jedoch um Menschebwürde,
Gerechtigkeit und Schutz Benachteiligter gehe, seien klare Worte unbedingt geboten."

Viele Perchtoldsdorfer Bürger sehen in Josef Grünwidl einen sehr bedeutenden
Mitbürger, der weit über die Grenzen unserer Marktgemeinde Bekanntheit und Anerkennung erlangt hat.

Die Wassmuth-Runde ist daher der Ansicht, dass Erzbischof Ma. Josef Grünwidl es sich verdient hat, Ehrenbürger von Perchtoldsdorf zu werden.

Auch die Marktgemeinde Perchtoldsdorf kann stolz auf solch einen Ehrenbürger sein, dessen Bekanntheitsgrad und Anerkennung weit über die Grenzen hinaus reicht.

Diese Ehrung kann der Gemeinde keine großen finanziellen Sorgen bereiten, da es nur eines Gemeinderatsbeschlusses und einer Urkunde bedarf. Diese Urkunde könnte im Rahmen einer kirchlichen  Feier dem Erzbischof überreicht werden.

Es wäre auch möglich, ihn in das Goldene Buch der Marktgemeinde
Perchtoldsdorf eintragen zu lasse, wie es die Stadt Wr. Neustadt gemacht hat.

Mit der Hoffnung keine Fehlbitte getan zu haben, erlauben sich die Mitglieder
der Wassmuth-Runde diese Anregung einzubringen.

Perchtoldsdorf, am 11.April 2026


 
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